Früher Start in die Selbstständigkeit

Schon kurz nach seinem 18. Geburtstag hatte Matthias Garrn ein Gewerbe angemeldet: Er handelte neben der Schule mit Sportartikeln. „Für mich als leidenschaftlichen Tennisspieler war das ein naheliegendes Betätigungsfeld“, erinnert sich Garrn. „Mein Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge mündete dann in ein BWL-Studium in Mainz. Bei der Wahl der Studienschwerpunkte Marketing und Steuern hatte ich bereits meine mögliche künftige Selbstständigkeit im Blick: Marketing interessierte mich und am Schwerpunkt Steuern reizte mich die mögliche Selbstständigkeit in der Steuerberatung.“

Erfahrung in der klassischen Steuerberatung

Nach dem Studium war es Matthias Garrn wichtig, Erfahrung in der klassischen Steuerberatung zu sammeln. Mangels Berufserfahrung wollte er die Prozesse in einer Steuerkanzlei im Detail verstehen lernen. Deshalb entschied er sich für einen Berufsstart in einer mittelständischen Kanzlei. „Ich hatte das Glück, von Beginn an mit einem Dokumentenmanagementsystem arbeiten zu können. Dadurch erwarb ich nicht nur zusätzliche fachliche Kenntnisse, sondern auch ein erstes Gefühl für digitale Kanzleiprozesse.“

Die Zukunft der Steuerberatung im Blick

Seit 2011 führt Matthias Garrn zusammen mit Steuerberater Heiko Nett die Steuerberater Garrn & Nett PartG mbB in Mülheim-Kärlich bei Koblenz. Der Fokus liegt besonders auf einer Frage: Wie können sich Kanzleien im Rahmen der digitalen Transformation zukunftsfähig aufstellen? In seiner Kanzlei treibt Garrn die digitale Kanzleiorganisation und die digitale Zusammenarbeit mit den Mandanten stetig voran. „Wichtig“, erklärt Garrn, „ist mir, dass Digitalisierung nicht zum Selbstzweck wird, sondern zu konkreten Mehrwerten für Mandanten, Mitarbeiter und die Kanzlei führt.“ Seine gesammelten Erfahrungen gibt Garrn im Rahmen von Seminaren und Vorträgen weiter und freut sich darauf, künftig für die DITAX Strategy Consulting AG Kollegen auf dem Weg in die digitale Zukunft begleiten zu können.